Archiv der Kategorie: Verein

Clubabend

Fast jeden Freitag Abend, treffen wir uns am IBF-Treffpunkt zu einem gemütlichen Beisammensein. Wer Hunger mitbringt, der ist hier nicht Verkehrt: verschiedene ehrenamtliche Helfer kochen die leckersten Speisen! Danach wird meist noch der Abend gemeinsam verbracht, oder verschiedene Programpunkte angeboten. Rollifahrer, die nicht wissen, wie sie zum Treffpunkt kommen sollen, können von unserem Fahrdienst abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden.

Schlacht- und Backfischfest

Schlachtfest

Das Schlachtfest ist eins unserer jährlichen Highlights im Herbst. Wir veranstalten eine Bauern-Tombola, an der wir jede Menge Gewinne zu verlosen haben. Genau genommen sind es Gemüsesäcke, mit allerlei gesundem darin. Unterstützt werden wir dabei von den den Bauern der Region, die mit ihren freundlichen Spenden unsere Säcke füllen, die wir selbst abpacken.

Zusätzlich bieten wir auch was für den Gaumen an: der klassische Schwatenmagen darf hier natürlich nicht fehlen. Bei Durst können wir auch Abhilfe schaffen mit einem frischen Bier oder einer Weinschorle. Antialkohlische Getränke für die kleinen und großen Durstigen gibt es natürlich auch.

Und wenn alle mit Gemüse, Schwatenmagen und einem Getränk versogt sind, kann man sich bei Geselligkeit, Musik, Kaffe und Kuchen – den wir gespendet bekommen – den Tag, den Nachmittag und vielleicht sogar bis in den Abend hinein genießen.

Backfischfest

Wie es der Name schon erahnen lässt, dreht sich beim Backfischfest im Frühjahr fast alles um den leckeren panierten Fisch. Fast? Ja! Wir veranstalten wieder eine Tombola mit vielen Preisen. Mit Kaffee und Kuchen – der gespendet wurde – kann man einen gesellgien Tag auf dem gelände der IBF verbringen. Kommen kann jeder, wer mag. Wir freuen uns über den Besuch.

Waffelstand

Das Rathaus-Center gibt uns seit 1982 die Möglichkeit, einen Weihnachtsstand in der Mall zu betreiben  Durch diesen Weihnachtsstand wurden viele ehrenamtliche Helfer gewonnen, die inzwischen Mitglieder des Vereins sind und hier tatkräftig zupacken.

Der ursprüngliche Glühweinstand wurde inzwischen zum Waffelstand. Da in der Einkaufszone Alkoholverbot herrscht, können wir keinen Glühwein mehr anbieten. Etwa 50 Personen arbeiten zwei Wochen lang in 2 Schichten, natürlich unentgeltlich. Hier suchen wir immer wieder freiwillige Mitstreiter. Die Belastung soll letztlich so gering wie möglich gehalten werden.

Unterstützt werden unsere ehrenamtlichen Helfer durch Marine von der Korvette Ludwigshafen. Die Matrosen und Matrosinnen sind jedes Jahr eine wertvolle Unterstützung und in Ludwigshafen jederzeit gern gesehener Gast.

Auch veranstalten wir jedes Jahr während des Waffelstands im Rathauscenter eine Tobola zu Gunsten des barrierefreien Spielewanderweges an der Großen Blies.

Abenteuerspielplatz

Seit 2002 betreiben wir das Projekt „Abenteuerspielplatz und Erholungspark für Alle“. Auf diesem Spielewanderweg soll auch das Kind im Rolli zum Mitspielen eingeladen werden.

Vorausgegangen sind Besuche von Spielplätzen bei unseren Freizeiten. Nicht ein geeigneter konnte gefunden werden, selbst bei neu angelegten hat man nicht an Kinder im Rollstuhl gedacht.

Das ehemalige Gelände der Stadtranderholung bot sich zur Gestaltung direkt an. Wir müssen nur die Gartentür aufmachen und sind auf dem Gelände.

Inzwischen ist das Gelände neu erschlossen und modelliert. Die ersten Spielgeräte stehen, weitere sollen gestellt werden. Die Stadt finanziert das Gelände und übernimmt die Pflege, aber auch die Haftung. Die IBF wurde gebeten die Spielgeräte zu finanzieren. Da es kaum Angebote gibt, muss Fantasie freier Raum gegeben werden.

Reiseziele

Duderstadt

Jugendgästehaus Duderstadt

Adenauerring 23, Postfach 1149
37104 Duderstadt

Telefon: 05527 9847-0

Bad Lear

Hotel Mönter
Herr Heinz-Josef Mönter

Winkelsettener Ring 7
49196 Bad Lear

Telefon: 05424 9176

Klingberg

Jugend- und Bildungsstätte

Fahrenkampsweg
23684 Scharbeutz

Telefon: 04524 9388

Bargum

Kerstin Jürgensen

Dörpstraat 3
25842 West-Bargum

Hintersee

Gästehaus Hintersee
Rolf Bechtel

Am See 61
83486 Ramsau

Herbstein

Kolping-Feriendorf
Frau Straub

Adolph-Kolping-Str. 22
36358 Herbstein

Wartaweil

Schullandheim mit Bildungs- und Begegnungsstätte Wartaweil
Frau Dietrich

Hirschring 45
82211 Wartaweil

Ammersee 2015

In diesem Jahr fuhr die IBF vom 22.08. bis zum 05.09. nach Herrsching am Ammersee. Die barrierefreie Bildungs- und Begegnungsstätte Wartaweil war unser auserkorenes Ziel. Die Unterkunft liegt unmittelbar am Ammersee, der zur Schifffahrt und zum Schwimmen einlädt. Durch einen barrierefrei gestalteten Steg können auch Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen mit Rollator, aber auch Eltern mit Kinderwagen zum See gelangen und schwimmen gehen oder einfach nur die Aussicht genießen. Auch der Sonnenuntergang war sehr beliebt bei unseren Teilnehmern.

Da die Toilettenfrage immer eine grundlegende ist, müssen die Ausflugsziele dementsprechend geplant werden. Frei nach dem Motto: „Das beste Ausflugsziel taugt dann,wenn man auch mal müssen kann!“.

So standen unter anderem 

  • eine Schifffahrt auf dem Ammersee
  • und der Englische Garten

auf dem Programm. Sowohl auf dem Raddampfer „Diessen“, wie auch im Englischen Garten waren die Toiletten zwar etwas eng, aber für uns nutzbar. Keinerlei Probleme hingegen gab es in der Toilettenfrage im Ägyptischen Museum, in der Gedenkstätte des KZ Dachau und im Kloster Andechs.

In Dachau hatten wir allerdings ein „Wege-Problem“, da es hier nur Kieswege gibt, was für Rollstuhlfahrer alleine kaum zu bewältigen ist.

Weitere geeignete Toiletten gibt es hier:

  • Buchheim-Museum in Bernried am Starnberger See
  • Franz-Marc Museum in Kochel am See
  • Die Toilette im Kloster Ettal sollte inzwischen fertig gestellt sein

Wir hatten viel vor, doch oft machte uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. So war es die ersten elf Tage meist viel zu heiß um sich groß zu bewegen (außer im See), die letzten drei Tage hingegen regnete es fast ohne Unterlass.

Es war wieder eine sehr schöne Freizeit und wir freuen uns bereits auf 2016, wenn es heißt: „Duderstadt, wir kommen!“ Mit der Planung wurde bereits begonnen. Für 2017 ist erneut der Ammersee im Visier unserer Überlegungen und Planungen.

Geschichte der Vereinsfreizeiten

Es galt nun ein Quartier zu finden, das geeignet war. 10 interessierte Mitglieder im Rollstuhl waren gleich gefunden. 10 helfende Freunde, die die erforderlichen Hilfestellungen auch im Intimbereich brachten und die für sie entstehenden Kosten zu übernehmen bereit waren, ließen sich auch finden. Da die erforderlichen Hilfestellungen als Freundschaftsdienst erbracht werden, müssen keine Pflegekosten weitergegeben werden. Es konnten dann um finanzielle Unterstützung und um Freistellungen von der Arbeit erfolgreich gebeten werden.

Die erste Reise ging nach Brunneck in Südtirol. Einigermaßen geeignete Zimmer waren im EG und konnten über die Garagen erreicht werden, die Toiletten selbst waren zu klein. Die behinderten Freunde wurden nach ereignisreichem Tag und zur individuellen Schlafenszeit ins Bett gebracht. Die helfenden Freunde mussten einen Stock höher. Da die Situation für alle neu war, bestand das Bedürfnis nach einem Gedankenaustausch. Ein Bierchen war willkommen. Als sich die Witze einschlichen, wurde dann doch etwas gelacht.

„ Ha, uns haben sie ins Bett verfrachtet und droben feiern sie…“

Es war für alle, weil neu, wohl eine der interessantesten, schwierigsten, aber auch zufriedenstellensten Freizeiten, hatten wir uns doch und anderen bewiesen, dass so eine Freizeit – mit großem Erfahrungsgewinn für alle Beteiligten – machbar ist.

Bis Heute

Die IBF unternimmt nunmehr mit ihren Mitgliedern seit 1972 regelmäßig eine 14-tägige Freizeit im In- und Ausland. Bei diesen Freizeiten ist man sehr eng zusammen, man lernt sich kennen und zu vertrauen. In dieser Zeit hat sich manche tiefe Freundschaft entwickelt. Die meisten bestehen bis heute noch.

Wir finden die Adressen für unsere Reiseziele durch eine intensive Suche. Jedes mögliche Reiseziel wird einer Vortour unterzogen, um die Örtlichkeiten auf ihre Eignung zu prüfen und mögliche Probleme vor Ort auszuschließen.

Bei der Finanzierung der Freizeiten werden wir durch verschiedene Institutionen unterstützt.

Nach wie vor ist es schwierig, eine ausreichende Anzahl von helfenden Freunden zu finden und die Freizeit zu finanzieren. Geeignete Quartiere finden wir inzwischen schon eher. Witterungsbedingt wird das südliche Ausland bevorzugt. An unseren Freizeiten nehmen zwischen 30 bis 40 Personen teil, von denen die Hälfte auf den Rollstuhl angewiesen ist. Unvergessen bleiben die Freizeiten in San Felice (südlich von Rom) und in der Bretagne, aber auch die an der Nord- und Ostsee bleiben nachhaltig in der Erinnerung. Obwohl wir fünf Mal in Südtirol waren, fanden wir nur in Levico Terme eine Unterkunft, die uns zusagte. Da wir für unsere große Gruppe 8-10 behindertengerechte Zimmer brauchen, müssen wir bei dem immer noch geringen Angebot lange vorbuchen.

Zertifikat für Neugierige

Kinderzukunftsdiplom feiert fünften Geburtstag – Programm vorgestellt: Ab 8. Juni 47 Veranstaltungen

Zum fünften Mal gibt es für neugierige Acht- bis Zwölfjährige das Ludwigshafener Kinderzukunftsdiplom. Unter dem Motto „Action, Spaß und Wissen“ stehen 47 Mitmachveranstaltungen auf dem Programm.

Vor fünf Jahren hat die Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen, (ILA) mit verschiedenen Kinder-, Jugend- und Kultureinrichtungen, Organisationen und Vereinen zum ersten Mal ein gemeinsames Programm auf die Beine gestellt, das Kindern die Möglichkeit bietet, spielerisch Natur, Wissenschaft und ihre eigenen Interessen zu erforschen. Neu dabei ist aber auch die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) Mit der IBF gehen die Kinder auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise: Gemeinsam mit Menschen mit Behinderung machen sie eine Tour durch die Straßen Ludwigshafens und erfahren, wie es ist, einen Rollstuhl durch die Stadt zu schieben oder selbst darin geschoben zu werden.

Nils-Nager-Kinderolympiade

Bei den Kinderolympiaden des Marketing-Verein Ludwigshafen werden vielfältige, nicht alltägliche Sport- und Spielarten angeboten. Zielgruppe sind Kinder zwischen 4 und 12 Jahren aus dem jeweiligen Stadtteil, die sich spielerisch sportlich betätigen können. Für eine erfolgreiche Veranstaltung, sollten möglichst viele Institutionen (Vereine, Kindergärten oder sonstige Kinder- und Jugendeinrichtungen, Gewerbetreibende und andere) aus dem entsprechenden Stadtteil teilnehmen. Die Institutionen beteiligen sich mit eigenen Spielständen, mit Informationsständen und/oder Essens- beziehungsweise Getränkeangeboten. Zum Abschluss der Veranstaltung findet ein geselliges Beisammensein mit Kindern, Eltern und Bürgern statt.

Stadtmeisterschaft Sport im Rolli

Seit 2004 veranstalten wir im Spätjahr (ab 2015 im Frühjahr) ein „Sport im Rolli“ Fest. Die Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen der Regelschulen werden eingeladen im Rolli Wettkämpfe auszutragen und Basketball zu spielen. Sportlehrer messen ihre Kräfte im Sonderrennen. Auch gehen wir mit den Rollstühlen zu den Kinderolympiaden der Schulen. Inzwischen konnten wir mehrere tausend Kinder in den Rollstuhl bitten.

Am 21.03.2018 fand die Stadtmeisterschaft der Ludwigshafener Regelschulen statt. Auch in diesem Jahr durften sich die Schüler/innen der achten Klassen von elf Schulen in den Disziplinen Staffelsprint, Einzelrennen und Basketball miteinander messen. Wie in den Jahren zuvor besuchte die IBF im Vorfeld der Veranstaltung jede teilnehmende Schule, um den Jugendlichen einmal die Möglichkeit zu geben, das Fahren im Rollstuhl zu üben. Doch nicht nur die Teenager sollten sich miteinander messen, auch die Lehrer durften im Sonderrennen gegeneinander antreten.

2014/2015 feierte das Sport im Rolli bereits sein 10-jähriges Bestehen und läuft sein 2013 unter dem Titel „Stadtmeisterschaft„. Wir veranstalten jedes Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle den sportlichen Wettkampf zu Rollstuhl. In den Disziplinen Einzel-, Staffel- und Lehrerrennen, sowie Basketball treten die Schulen gegneinander an.

Den Siegern winkt der Pokal oder eine Medalie und jede Schule erhällt einen Obulus in die Klassenkasse.