Pressespiegel

Mannheimer Morgen am 05.04.2017
Ärger über kaputte Rolltreppen
Bei den Fraktionen hat sich großer Unmut angestaut: "Es ist nicht hinnehmbar, dass die Rolltreppen zu den Bahnsteigen immer wieder tagelang ausfallen, weil sie nicht schnell repariert werden", klagte Holger Scharff (SPD), Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung. Verärgert sind auch andere Parteien. Einstimmig forderte der Stadtrat die Deutsche Bahn AG auf, jederzeit für verlässliche Zugänge zum S-Bahnhof Ludwigshafen-Mitte zu sorgen.
"Defekte Rolltreppen müssen unverzüglich instand gesetzt und Ersatzteile in einer zumutbaren Zeit beschafft werden", lautete der einhellige Tenor. Christoph Heller (CDU), Ortsvorsteher der Südlichen Innenstadt, ergänzte, dass auch die Aufzüge nicht immer funktionieren. (...)

"Kein Einzelproblem"
"Menschen mit Behinderungen müssen sich darauf verlassen können, dass sie den Bahnhof barrierefrei erreichen können. Ansonsten sind sie in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt", sagte Scharff mit Verweis auf eine einstimmige Resolution im Behindertenbeirat.
"Kaputte Rolltreppen sind kein Einzelproblem nur im Bahnhof Ludwigshafen-Mitte", sah Hans-Uwe Daumann (Grüne) Handlungsbedarf auch in anderen Haltepunkten. (...)

Ein Bahn-Sprecher erklärte, dass die Rolltreppen vor allem durch Vandalismus beschädigt würden. Das Unternehmen bemühe sich um eine rasche Reparatur. Wenn aber ein Rolltreppen-Motor ausgetauscht werden müsse, dauere es länger. "Solche Teile liegen bei uns nicht auf Lager." Keine Angaben machte die Bahn darüber, wann die kompletten Rolltreppen im S-Bahnhof ausgetauscht werden sollen.
Die Rheinpfalz am 29.03.2017
Motorisierter Helfer für Rollstuhlfahrer
Plattformlift am Felix Bowling Center eingeweiht - BSV Ludwigshafen freut sich über Schritt in Richtung Barrierefreiheit - Landesmeisterschaften im Juni

MITTE. Der Donnerstag ist ein bedeutender Tag für Ludwigshafener Behindertensportler gewesen: Im Felix Bowling Center in der Pasadenaallee wurde ein Plattformlift eingeweiht.


"Seit vier Jahren spielen wir hier nun schon Bowling", erzählte der Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationsport-Verbandes (BSV) Ludwigshafen, Peter Stahl, bei der feierlichen Eröffnung des Lifts. Es sei jedoch immer ein Kraftakt gewesen, die Sportler in ihren Rollstühlen zum Eingang zu tragen. Mit Markus Felix, dem Betreiber des Centers, war sich der Verband schnell einig, denn der hatte das Thema eh auf der Agenda. Durch den Einsatz des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, gab es für das Projekt Fördermittel in Höhe von 8.500 Euro. Spender war die Stiftung für Kultur und Soziales der Sparda Bank Südwest. Den Rest der Gesamtsumme von 12.500 Euro steuerte Felix Bowling bei. Auch eine Auffahrrampe vom Parkplatz zum Bürgersteig wie zu den Bowlingbahnen und eine behindertengerechte Toilette wurden installiert.

Die Rheinpfalz am 16.12.2016
Großbritannien
Weg frei für Drei-Eltern-Babys
Großbritannien erlaubt als erstes Land der Welt die künstliche Befruchtung mit von drei Menschen stammendem Genmaterial. Die Methode betrifft Frauen, die unter einer Fehlfunktion der Mitochondrien - der "Kraftwerke" in den Zellen - leiden.

Das zuständige Aufsichtsamt, die britische Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie, gab gestern grünes Licht für die umstrittene Methode, mit der die Übertragung einer schweren Erbkrankheit verhindert werden soll. Das Parlament in London hatte die künstliche Erzeugung von Babys mit drei Elternteilen schon im Februar 2015 gebilligt.


In Großbritannien werden pro Jahr rund 125 Babys mit einer sogenannten Mitochondriopathie geboren. Diese wird von der Mutter vererbt. Die Mitrochondrien sind winzige Organismen in den Zellen, die Glukose in Energiemoleküle verwandeln. Bei einer Fehlfunktion verfügt der Organismus nicht über ausreichend Energie, was zu schweren degenerativen Krankheiten wie Diabetes oder Muskelschwund führen kann.


Bei der in Newcastle entwickelten Technik wird die Übertragung der Mitochondriopathie von der Mutter auf das Kind blockiert, in dem die defekte Mitochondrie aus der Eizelle entfernt und durch eine Mitochondrie einer anderen Frau ersetzt wird. Die andere Frau bleibt dabei anonym. Die so veränderte Eizelle wird anschließend im Labor mit dem Sperma des Vaters befruchtet und dann in die Gebärmutter der Mutter eingesetzt. Das entstehende Kind wird die Charakteristika seiner Mutter und seines Vaters aufweisen, weil der von der fremden Frau stammende Anteil an den Erbanlagen nur gering ist.

Die Rheinpfalz am 11.11.2016
"Bisher alles nach Plan"
Willersinn-Freibad bekommt neuen Sanitärtrakt für zwei Millionen Euro

Die Modernisierung der Sanitäranlagen im Willersinn-Freibad schreiten bislang ohne Verzögerungen voran. Das sagte Sportamtsleiter Thomas Gering gestern im Sportausschuss. Im Mai 2017 sollen die Arbeiten laut Plan abgeschlossen sein - und dann zwei Millionen Euro gekostet haben.


Kommentar: Eine rollstuhlgerechte Toilette wurde leider nicht erwähnt.

Die Rheinpfalz am 07.11.2016
Bundesteilhabegesetz
Behinderte: Protest gegen Gesetzentwurf

Berlin. Mehrere Tausend Menschen haben gestern in BerlinNachbesserungen beim geplanten Bundesteilhabegesetz gefordert. Ansonsten drohedie Ausgrenzung und Schlechterstellung eines Teils der Behinderten, warntenRedner von Sozialverbänden. Anlass der Aktion war eine Expertenanhörung imBundestag zur Reform der Eingliederungshilfe. Anspruch auf diese Leistungenhaben behinderte Menschen, die Assistenz für Ihr Arbeits- und Alltagslebenbenötigen. Der Gesetzentwurf soll Anfang Dezember im Bundestag verabschiedetwerden. Der Bundesrat beschäftigt sich damit voraussichtlich Mitte Dezember.

Die Rheinpfalz am 07.11.2016
Leitartikel
Ungereimtheiten

Mit einem neuenTeilhabegesetz soll Menschen mit Behinderungen ein weitgehend selbstbestimmtesLeben ermöglicht werden. Doch der Gesetzentwurf bleibt hinter dem großenVersprechen weit zurück.

 

Rollstuhlfahrer übernachtenvor dem Bundestag; Blinde gehen in der Spree baden; Menschen mit Behinderungsammeln Unterschriften, gehen auf die Straße. Und das alles wegen einesGesetzentwurfs, der ihnen verspricht, bald weitgehend ein Leben nach eigenen Wünschenund Vorstellungen führen zu können. Doch in dem etwa 360 Seiten starkenGesetzentwurf finden sich eben noch viele Ungereimtheiten.

Mannheimer Morgen am 13.10.2016
Bliesbad erhält neue WC – Anlage
Freizeit: Verein richtet fünf zusätzliche Toiletten ein / Finanzieller Kraftakt für 35.000 Euro

Für viele Badegäste ist eseine lang ersehnte Verbesserung: An der blies wird der Sanitärtrakt erneuert.Dabei werden fünf zusätzliche Toiletten eingerichtet, von denen einebehindertengerecht ausgestaltet wird und einen Wickeltisch enthält.  Für den Verein, der das Bad seit 21 Jahrenbetreibt, ist es die größte Investition der vergangenen Jahre – und einfinanzieller Kraftakt, die Kosten von rund 35.000 Euro zu übernehmen.

 

Weil die Freizeitanlage ander Blies, in der sich in diesem Jahr 46.000 Gäste erholten, bislang nur übervier Männer- und acht Frauentoiletten verfügt, werden nun in dem Anbau vierzusätzliche Herren-WCs eingerichtet. „Bedarf gibt es auch für einebehindertengerechte Toilette“, sagt Beringer und verweist auf viele Besucher,die von der benachbarten IBF-Tagesstätte an die Blies kommen.

Die Rheinpfalz am 06.10.2016
Spielplätze
Debatte über interne Liste

Auf ihrer Internetseite wirbt die Verwaltung damit, dass Ludwigshafen 230 öffentliche Spiel- und Bolzplätze hat. Darüber diskutieren neuerdings sowohl die großen Stadtratsfraktionen SPD und CD als auch einige Ortsbeiräte. Hintergrund ist ein neues Konzept, das im Rathaus geschmiedet wird. Das Thema hat OB-Wahlkampf-Potential.


Eltern wissen, dass die Qualität der Spielplätze in Ludwigshafen sehr unterschiedlich ist. Während zum Beispiel der Waldspielplatz auf der Parkinsel in Süd oder der Abenteuerspielplatz in Oggersheim durchaus einen kleinen Ausflug wert sind, lassen andere Plätze sehr zu wünschen übrig. Sie sind ungepflegt, Glasscherben, Zigarettenkippen und sonstiger Müll liegen herum. Das gilt etwa für einen Platz in der Pfalzgrafenstraße in Süd, wie ein Spielplatz-Test der Marktplatz-LU-Redaktion schon vor einiger Zeit ergeben hat.


In Zukunft wird es in Ludwigshafen weniger Spielplätze als bisher geben.

Mannheimer Morgen am 04.08.2016
Haltestelle am Pfalzbau wird barrierefrei
Eine Gefahrenquelle für Fahrgäste wird beseititgt: Sie müssen nicht mehr die stark befahrene Kaiser-Wilhelm-Straße überqueren um zu der Haltestelle Pfalzbau in die Straßenbahn einzusteigen. Zudem erhalten dort bald Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte einen barrierefreien Zugang. Für 870.000 Euro wird die Haltestelle bis Oktober umgebaut.
Die Rheinpfalz am 08.07.2016
"Das ist ein Unding"
Was Leser Ärgert: Seit vier Wochen funtkionieren die Aufzüge im Bahnhof Oggersheim nicht - Unternehmen gibt keine Erklärung ab.
Seit rund einem Monat sind die beiden Aufzüge zu den Bahnsteigen am Oggersheimer Bahnhof defekt. Für Bahnreisende mit dem Fahrrad, insbesondere jedoch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer stellt dies nicht nur ein Ärgernis, sondern ein absolutes Hindernis für die Benutzung des Haltepunkts dar. "Seit vier Wochen ist es bekannt, und bisher ist nichts passiert. Das ist ein Unding", ärgert sich RHEINPFALZ-Leser Günter Schwickerath.
Eine Internetseite der Deutschen Bahn für den Bahnhof Oggersheim nennt unter "3-S-Zentrale für Service, Sicherheit und Sauberkeit" auch eine Telefonnummer. Ein Anruf führte zu einem Bahn-Gesprächspartner in Saarbrücken. Er sei für den Bahnhof Oggersheim nicht zuständig, man solle es beim Bahnhofsmanager in Kaiserslautern versuchen, lautete dort die Auskunft.

Nächster Anruf, diesmal bei besagtem Bahnhofsmanager Armin Wagner. Doch auch dieses Telefonat führte nicht weiter. Er dürfe nicht mit der Presse reden, bei Fragen müsse man sich an die Pressestelle in Frankfurt wenden, sagte er freundlich. Der dortige Pressesprecher der DB Station & Service, zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, machte pauschal für die Fülle der Störungen und Probleme der Bahn durch die häufigen Unwetter aufmerksam. "Derzeit ist es nicht möglich, zu allen Vorkommnissen Informationen zu geben", so sein Kommentar.
Auf Bitte um ein Gespräch mit dem direkt Zuständigen ließ sich der Pressesprecher erst gar nicht ein. Als er auf Nachfrage zum dritten Mal sagte: "Wir bemühen uns, den Schaden zeitnah zu beheben", gab die RHEINPFALZ die Frage nach einem vorgesehenen Reparatur-Datum schließlich auf. Fakt ist: Diese Woche funktionieren die Aufzüge in Oggersheim immer noch nicht.
Neue LU am 01.05.2016
Um einige Attraktionen reicher
Freibad am Willersinnweiher öffnet in der zweiten Maihälfte
Endlich ist es soweit: Das Freibad am Willersinnweiher wurde in zwei Bauabschnitten saniert und steht Badegästen voraussichtlich ab Ende Mai zur Verfügung. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro. 1,8 Milionen Euro davon übernahm das Land Rheinland-Pfalz.

Barrierefreies Bad
Für Menschen im Rollstuhl wurde ein mobiler Behindertenlift angeschafft. Dieser war schon in der Saison 2014 im Sportbecken einsatzbereit; ab sofort kann er je nach Bedarf im Nichtschwimmer oder im Schwimmerbecken eingesetzt werden und mobilitätseingeschränkte Menschen den Einstieg ins Becken erleichtern. Zusätzlich entstanden während des zweiten Bauabschnittes neue behindertengerechte Umkleiden und Toiletten. Alle Becken sind barrierefrei zu erreichen. Mitarbeitende des Bereichs Gebäudemanagement und des Bereichs Sport koordinierten die Arbeiten. Als Generalplaner fungierte das Büro Dr. Krieger Architekten und Ingenieure aus Velbert, von dem auch die Pläne zur Sanierung des Freibads stammen.
Die Rheinpfalz am 28.04.2016
Ein Diplom für Kinder
Spielen, forschen, erleben: 63 spannende Angebote von 37 Veranstaltern bieten in diesem Jahr das Kinderzukunftsdiplom für Acht- bis Zwölfjährige
NILS BERICHTET: 63 Angebote umfasst das neue Programm für Acht- bis Zwöfljährige. Die Broschüre liegt an vielen Stellen aus. Zu den Veranstaltern gehört auch die IBF.
Die Rheinpfalz am 27.04.2016
Neue Gaststätte auf der Parkinsel
TFC investiert 400.000 Euro in Großprojekt auf dem Vereinsgelände in Süd – Eröffnung im Frühjahr 2017 geplant – Arbeiten im Zeitplan

Wenn alles planmäßig verläuft, dann steht die neue Vereinsgaststätte des TFC Ludwigshafenauf der Parkinsel in Süd bis zum Jahresende, und im Frühjahr 2017 wird sie wieder bewirtschaftet sein. So zumindest sieht es der Zeitplan vor. Bis dahin aber wird das Projekt den TFC-Vorsitzenden Christian Hanz und seine Kollegen noch oft ins Schwitzen bringen.

Die Gaststätte mit Toilette soll barrierefrei gebautwerden.

Die Rheinpfalz am 19.04.2016
Pfalzbau: Haltestellen bald barrierefrei
Die Sanierung der Brunckstraße und der geplante Ausbauder Straßenbahnlinie 10 werden teurer als geplant. Dennoch haben die Mehrausgaben von rund 740.000 Euro gestern im Bauausschuss keine Kritik ausgelöst. Die Kosten sind ebenso abgesegnet worden wie die 785.000 Euro für den Umbau der Haltestelle Pfalzbau.
Ab August rollen in der Kaiser-Wilhelm-Straße die Baggeran: Die Straßenbahngleise sollen erneuert und die Straßenbahnhaltestellen am Pfalzbau behindertengerecht ausgebaut werden. 785.000 Euro sind für das gesamte Projekt veranschlagt, das der Bauausschuss gestern einstimmig abgesegnet hat.402.000 Euro trägt das Land, den Rest muss die Stadt schultern. Bis Anfang September sollen die neuen Bahnsteige und die Gleise schon wieder nutzbar sein.

Großprojekt Stadtbahnlinie 10:

Insgesamt sind für die Linie 10 fast 30 Millionen Euro veranschlagt.
Die Rheinpfalz am 14.04.2016
Freibad soll in vier Wochen öffnen
Zum Ende des zweiten Bauabschnitts bei der Sanierung des Freibads am Willersinnweiher funktioniert der Probebetrieb bisher vielversprechend. Davon hat sich gestern der Sportausschuss überzeugt. Wenn weiterhin alles glatt läuft, soll die Freizeitanlage in der zweiten Maihälfte geöffnet werden. Auch die neue Riesenrutsche soll zum Saisonstart stehen.

Außerdem ist eine großzügige Umkleide samt Dusche und WC für Menschen mit Beeinträchtigungen entstanden.

Die Rheinpfalz am 11.04.2016
Joshua hat den IBF-Gürtel
Boxen. Anthony Joshua ist neuer Schwergewichts-Weltmeister der IBF. Der britische Olympiasieger von 2012 schlug den US-Amerikaner Charles Martin in London in der zweiten Runde durch K.O.
VdK Zeitung am 01.04.2016
Wheelmap macht Menschen im Rollstuhl mobil
Ob Cafés, Behörden oder Geschäfte: Die Internetseite Wheelmap bietet eine interaktive Karte für rollstuhlgerechte Orte
Steile Treppen, schwere Türen oder enge Toiletten: Barrieren begegnen uns im Alltag ständig. Für mobiltätseingeschränkte Menschen ist dies eine echte Herausforderung; darauf weist auch die aktuelle VdK-Kampagne "Wege mit den Barrieren" hin. Informationen über solche Barrieren gibt es allerdings kaum. Abhilfe schafft das Internetangebot Wheelmap, eine Karte zum Suchen und Finden rollstuhlgerechter Orte. Wie bei Wikipedie kann jeder öffentlich zugängliche Ort entsprechend ihrer Rollstuhlgerechtigkeit markieren.
VdK Zeitung am 01.04.2016
Ausgeschlossen, abgehängt und ausgebremst
Menschen mit Behinderung haben es schwer, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen - Vor allem die Bahn macht Probleme
Mit seiner bundesweiten Kampagne "Wege mti den Barrieren!" kämpft der Sozialverband VdK dafür, dass auch Menschen mit Behinderung uneingeschränkt öffentliche Verkehrsmittel nutzen können. Noch sieht die Realität ander aus. Das können viele VdK-Mitglieder bestätigen.
Über 650 Barrieren wurden seit dem Kampagnenstart im Januar auf der Wegsite www.weg-mit-den-barrieren.de gemeldet, darunter mehr als 8 Straßenbahn-, Bus-, S- und U-Bahnhaltestellen und über 220 Bahnhöfe. Am häufigsten bemängelt werden nicht barrierefreie Zustiege zu Bus, Tram und Bahn sowie fehlende oder defekte Aufzüge zu den Bahnsteigen. Fast jede zweite gemeldete Barriere hat mit dem öffentlichen Nahverkehr zu tun, etwa jede dritte betrifft die Deutsche Bahn (DB)
Die Rheinpfalz am 26.03.2016
Neue Sanitäranlagen für Bliesbad
Saison soll Mitte Mai starten - Förderverein will bis Jahresende sanieren - Mehr Warnhinweise für Flüchtlinge
Der Förderverein Blies hat bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend in der Mundenheimer Glockenklause seine Pläne für das Jahr 2016 am der beliebten Badestelle vorgestellt. Die Ehrenamtlichen wollen die Sanitäranlagen erneuern.

"Es ist vor allem wichtig, dass wir endlich eine Toilette für Behinderte bekommen", sagte Jochem Thiem. Der Vorsitzende ist sehr froh darüber, dass die Genehmigung der Stadt nun endlich vorliegt.
Noch in diesem Jahr sollen die neuen Toiletten in dem Naturbad fertig werden. Die Arbeiten sollen jedoch erst nach der kommenden Badesaison starten. Wie die beiden Vorsitzenden Jochen Thiem und Hans-Jürgen Beringer berichteten, sollen die derzeitigen Damentoiletten abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Künftig soll es eine Damen-, Herren und eine Behindertentoilette geben.
Die Rheinpfalz am 11.03.2016
Pfalzbau-Halt: Land schießt 400.000 Euro zu
Einen Landeszuschuss von 402.050 Euro hat Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) jetzt der Stadtverwaltung für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Pfalzbau zugesagt. Eingebettet ist der Ausbau in dringend notwendige Arbeiten an den Stadtbahn-Gleisen in der Kaiser-Wilhelm-Straße sowie in die Umgestaltung des Vorplatzes. Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro.

Die Haltestelle am Pfalzbau ist ihrer zentralen Lage wegen eine der am besten genutzten Haltestellen in der Innenstadt. Sie wird von zwei Stadtbahnlinien und Nachtbussen der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) sowie von sechs Buslinien des Busverkehrs Rhein-Neckar (BRN) bedient.
Die Bahnsteigkanten sollen so angepasst werden, dass ein barrierefreier Ein- und Ausstieg möglich ist. Darüber hinaus werden Blindenleitsysteme installiert, die Personen mit Sehbehinderungen die Orientierung an den Bushaltestellen erleichtert und ein selbstständiges Ein- und Aussteigen ermöglicht.
Die Rheinpfalz am 11.03.2016
Viele Wahllokale nicht barrierefrei
Drei Pfälzer Kommunen lassen Abfrage des Landeswahlleiters zur Problematik vor Ort unbeantwortet
Mainz (ros). Menschen mit Behinderungen müssen bei der Landtagswahl am Sonntag an manchen Orten mit Hindernissen rechnen: Nach einer Erhebung vom August 2015 waren damals knapp 19 Prozent der rund 4.800 Wahllokale nicht barriereffrei.

Übersicht der Wahllokale
Die Rheinpfalz am 10.03.2016
Kraft und Ausdauer gefragt
Nils berichtet: 10 Ludwigshafener Schulen machen beim Rolli-Sportfest mit
Behinderte Menschen, wie zum Beispiel Rollstuhlfahrer, haben es im Leben besonders schwer. Viele ihrer Schwierigkeiten im Alltag kann man besser verstehen, wenn man selbst einmal im Rollstuhl gesessen hat. Das ist die Idee hinter dem Rolli-Sportfest der Ludwigshafener Schulen, das jedes Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle stattfindet.
Zum zwölften Mal trafen sich Schüler der achten Klassen von 15 Ludwigshafener Schulen zu diesem besonderen Sportfest, bei dem alle Wettkämpfe im Rollstuhl ausgetragen wurden.

„Man braucht im Rollstuhl vor allem Kraft und Ausdauer“, meinte Denis Önal aus der Staffel Team 2 der Grund- und Realschule Plus aus Friesenheim.

„Man überlegt schon, dass es schwer sein muss, sein Leben lang im Rollstuhl zu sitzen“, stellte Mercedes Markakis von der Mundenheimer Karolina-Burger-Realschule Plus fest.

„Wir wollen mit der Veranstaltung einen Beitrag leisten, um das Verhältnis zu behinderten Menschen nachhaltig zu verbessern“, nennt Otmar Aprill vom Verein „Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde“ das Ziel. In den vergangenen zwölf Jahren nahmen am Rolli-Sportfest über 7.000 Schüler teil und hatten damit die Gelegenheit, die Fortbewegung im Rollstuhl kennenzulernen.
Wochenblatt am 10.03.2016
12. Rolli-Sportfest der Ludwigshafener Schulen
Bereits zum zwölften Mal veranstaltet die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde e.V. (IBF) am 09. März im Rahmen der Veranstaltung „Sport im Rolli“ verschiedene Wettbewerbe für die 8. Klassen Ludwigshafener Schulen in der Friedrich-Ebert-Halle. Neben Einzelrennen und Staffelläufen ist ein Basketballturnier zentraler Bestandteil dieses Sportprogramms. Die Veranstaltung steht erneut unter der Schirmherrschaft des Dezernats Soziales, Integration und Sport der Stadt Ludwigshafen unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang van Vliet und wird als Stadtmeisterschaft der Ludwigshafener Schulen ausgetragen. 14 Regelschulen haben ihre Teilnahme an den insgesamt fünf verschiedenen Wettkampfdisziplinen zugesagt. Erneut stellt erfreulicherweise die LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH die Friedrich-Ebert-Halle als Austragungsort für dieses Ereignis zur Verfügung. Jahr für Jahr können die benötigten Sport-Rollis beim Verein RSG Ludwigshafen (Rollstuhl-Sport-Gemeinschaft) unter dem Vorsitz von Uli Umstätter entliehen werden. Bislang erreichten diese Veranstaltungen und deren Trainingseinheiten an den Ludwigshafener Schulen über 7.000 Schülerinnen und Schüler. Nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler treten im Rollstuhl auf sportlichem Terrain gegeneinander an und erfahren dabei zugleich, was es bedeutet, auf einen Rollstuhl als Fortbewegungsmittel im Alltag angewiesen zu sein. Ziel dieses Formates war und ist es, den Rolli näher kennenzulernen und auszuprobieren. Die Veranstaltung ist damit zugleich in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Beitrag zur Integration behinderter Menschen in unserer Gesellschaft.
Die Rheinpfalz am 22.01.2016
Expertin für das Fahren mit Handicap
Leute in LU: Daniela Gerschler hat sich mit ihrer Fahrschule auf Behinderte spezialisiert – Ein Schüler kommt sogar aus Hamburg
Die Ludwigshafenerin Daniela Gerschler übt einenseltenen Beruf aus: Sie ist Fahrlehrerin für Behinderte. In ihrer Fahrschule inOggersheim bietet sie Menschen mit Behinderungen verschiedener Art die Chance,eine Fahrerlaubnis zu erwerben und damit wie andere Menschen auch am normalenArbeits- und Freizeitleben teilzunehmen. Die Kunden kommen aus der gesamtenPfalz. Ein Fahrschüler ist sogar aus Hamburg angereist.
Mobil zu sein ist im Arbeitsleben wichtiger denn je.Gerade in ländlichen Gegenden der Pfalz sind weiter entfernte Ausbildungs- undArbeitsplätze ohne eigenes Auto schwer zu erreichen. Alexander Großmann ausHettenleidelheim kann dies nur bestätigen. Der 26jährige leidet unter AMC(Arthrogryposis multiplex congenita), einer angeborenen Krankheit, dieGelenksverkrümmung und Schädigung des gesamten Skeletts und der Wirbelsäulehervorruft. Die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen ist stark eingeschränkt.„Ich habe mich informiert und eine Fahrschule gesucht, woich meinen Führerschein machen kann. Die einzige, die es in der Pfalz gibt, isthier in Oggersheim“, erzählt er beim Treffen in der Fahrschule Schlachter.
Die Rheinpfalz am 18.09.2015
Jeden ärgert's aber nix passiert
Es ist ein vertrautes Bild am S-Bahnhof in Mitte: Kaputte Rolltreppen und Aufzüge, die über Wochen stillstehen. Für Ortsvorsteher Chrisoph Heller (CDU) und Hans-joachim Weinmann, Behindertenbeauftragter der Stadt, ein unerträglicher Zustand. Die Deutsche Bahn macht randalierende Jugendliche für die häufigen Ausfälle verantwortlich.

„Jeder sieht's, jeden ärgert's, nix passiert“ – Ortsvorsteher Heller ist sauer. Seit rund sechs Jahren befasse sich der Ortsbeirat schon mit dem Problem, etliche Male habe sich das Gremium an den Kundenservice der Bahn gewandt – ohne nennenswerte Veränderungen. „Es ist schon fast ein Witz, dass ein Weltbetrieb wie die Bahn solche Sachen nicht beheben kann.“ Das liegt laut Heller schlichtweg an fehlendem Interesse an dem Standort. „In Frankfurt wäre so etwas unvorstellbar“, ereifert sich der Politiker. Dabei werde der S-Bahnhof täglich von 40.000 Reisenden genutzt und sei damit alles andere als ein Provinzhaltepunkt.
Fallen dann noch – wie öfter der Fall – gleichzeitig Rolltreppen und Lifte aus, ist das für Reisende, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, ein echtes Problem.

Auch dem städtischen behindertenbeauftragten Weinmann sind die ständig defekten Rolltreppen und Aufzüge ein Dorn im Auge. Nachdem er davon hört, dass ein Rollstuhlfahrer wegen des kaputten Fahrstuhls genötigt war, nach Mannheim weiter zu fahren, hat er sich im Mai an die Bahn gewandt. Auf eine Reaktion wartet er seitdem vergeblich: „Bis heute habe ich auf meine mehrfachen Anfragen keine Antwort erhalten“, schimpft Weinmann, der für die SPD im Stadtrat sitzt. Kundenservice sehe anders aus. „Das ist ein organisatorisches Gesamtproblem der Bahn.“

Was aber machen Gehbehinderte, wenn sie vor einem defekten Aufzug und einer stillstehenden Rolltreppe stehen und auch kein Personal da ist, das helfen kann? „Wir bieten für mobilitätseingeschränkte Reisende einen Mobilitätsservice an“, informiert die Bahnsprecherin. Menschen mit einem Handicap könnten demnach bei Voranmeldung auch bei Bahnhöfen ohne Servicepersonal von Mitarbeitern am Gleis abgeholt und beim Umstieg begleitet werden.

Heller und Weinmann reicht das nicht. Sie wollen weiter Druck machen. „Weder ich noch der Ortsbeirat werden damit aufhören, uns bei der Bahn zu beschweren“, kündigt Heller an.
Die Rheinpfalz am 10.09.2015
Viel Arbeit, aber ein tolles Publikum
Interview: Joachim Thiem, seit März Vorsitzender des Blies-Fördervereins, zum Rekordsommer im Naturbad – Behindertengerechte Toilettenanlage
Voraussichtlich am 15 September endet an der Badestelle Blies die Saison. Ob es eine außergewöhnlich erfolgreiche war, das haben wir Joachim Thiem gefragt. Er ist seit 17. März Vorsitzender des 1995 gegründeten Fördervereins, der sich den Erhalt des Naturbads zum Ziel gesetzt hat. Thiem feiert heute seinen 71. Geburtstag

Mit Blick auf die Rücklagen hat dem Verein der Sommer also gut getan?
Der hat uns sehr gut getan. Wir hatten zwar viel Arbeit, aber ein tolles Publikum. Wir brauchen die Rücklagen für einen neuen Rasenmäher und planen in Absprache mit der Stadt, die Toilettenanlagen behindertengerecht auszubauen.
Die Rheinpfalz am 12.08.2015
Behindertengerechte öffentliche WCs ein Dauerbrenner
Mitte: Hans-Joachim Weinmann zieht nach einem Jahr als Behindertenbeauftragter der Stadt Ludwigshafen Bilanz
Hans-Joachim Weinmann ist seit fast genau einem Jahr als Behindertenbeauftragter für die Stadt Ludwigshafen gewählt. Beraten und sich engagieren liegen ihm, die Organisation und die Abläufe der Verwaltung sind ihm vertraut. Nach einem Jahr im Amt konnte er einige Projekte in den Stadtteilen anstoßen, begleiten und zum Abschluss bringen
Am 1. August 2014 wurde Hans-Joachim Weinmann, der unter anderem auch Gründungsmitglied der IBF ist, Behindertenbeauftragter der Stadt Ludwigshafen. Ein bisschen schmunzeln muss Weinmann, wenn er daran denkt, dass die Behindertentoilette im Wildpark Rheingönheim als Lagerraum genutzt wurde. „Darauf aufmerksam gemacht hat mich ein ehemaliger städtischer Angestellter, der den Wildpark besuchte. Aber das hat sich dann ganz schnell erledigt. Überhaupt ist das Thema behindertengerechte öffentliche WC-Anlagen ein Dauerbrenner, sagt er
Die Rheinpfalz am 05.08.2015
Auch im Rollstuhl hoch hinauf
Der rheinland-pfälzische Behindertenbeauftragte testet die Barrierefreiheit des Hambacher Schlosses
NEUSTADT. Das Hambacher Schloss in Neustadt: In den vergangenen Wochen war es wieder in vieler Munde. Schlosspark-Einweihung, Sommerfest, Kulturerbesiegel. Ein wichtiger Baustein: Barrierefreiheit. Aber funktioniert die auch? Matthias Rösch, Behindertenbeauftragter des Landes, hat sie getestet.
„Geschnittenes“ Pflaster ist in dieser Expertenrunde ein gängiger Begriff. Die Rede ist von Pflastersteinen, deren Oberfläche begradigt ist und die verlegt eine zwar unterbrochene, aber ebene Fläche bilden. Ein Rollstuhl gleitet leicht darüber, für Menschen mit einer anderen Gehbehinderung ist es ebenso von Vorteil. „Das ist prima geworden“, lobt der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch. Seit 2013 hat Rösch, von Hause aus Psychologe, dieses Amt inne. Und er weiß, wovon er spricht: Der 49jährige sitzt selbst im Rollstuhl. Zudem ist sein Sommertour-Abstecher hinauf aufs Schloss nicht der erste: Schon sein Vor-Vor-Vorgänger im Amt sei hier gewesen, um sich dafür einzusetzen, dass auch Menschen mit Behinderung die Wiege der deutschen Demokratie besuchen könnten. „Das Schloss ist ja auch ein Symbol für das Grundgesetz“, erklärt er. Darin sei vor 21 Jahren verankert worden, dass Menschen mit einem Handicap nicht benachteiligt werden dürfen.

In die Gestaltungspläne für das Hambacher Schloss waren viele eingebunden. Auch die jeweiligen Behindertenbeauftragten des Landes und der Neustadter Club Behinderter und ihrer Freunde, kurz Cebeef genannt. „Schönes Wetter hast du mitgebracht“, begrüßt Vorsitzender Hand Manger seinen Freund Rösch, als er am Behindertenparkplatz beim Besucherhaus zur Gruppe stößt. Gewartet hatte Manger zunächst oben, „die dachten schon, ich sei der neue Fremdenführer…“

Beide erzählen davon, in den Planungsgesprächen meist auf offene Ohren gestoßen zu sein. „Obwohl viele zunächst denken, architektonische Ansprüche und behindertengerecht seien unvereinbar“, wie Rösch schmunzelnd anfügt. Es gehe nicht allein um Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer. Gut begehbare Flächen seien auch für Blinde wichtig, Informationen in leichter Sprache für Besucher mit einem intellektuellen Handicap, Führungen in Gebärdensprache für Taube. „Es gibt immer viel zu tun, immer Neues, das ist ein kontinuierlicher Prozess.“

Etwas zu tun gibt es nun auch für Schlossgeschäftsführerin Ulrike Dittrich. Zwar sind Manger und Rösch durchaus beeindruckt davon, wie leicht das Besucherhaus zu erreichen und zu befahren ist. Aber die Tür zur Behindertentoilette, die geht noch zu schwer auf. Ein Problem, das sich aber leicht beheben lässt. „Sehr gut“, sagt Rösch dann und zeigt auf zwei Klebestreifen unten und in der Mitte einer großen gläsernen Tür. Sie durchbrechen die Glasfront und mindern so die Gefahr, dagegen zu laufen.

Im jüngst eingeweihten Schlosspark fühlt sich der Landesbehindertenbeauftragte sofort wohl. Auch wenn nicht jede Informationstafel für ihn erreichbar ist. Zunächst muss Matthias Rösch jetzt ganz hinauf aufs Schloss kommen. Das ist mit seinem Kleinbus kein Problem, und ist auch für andere Menschen mit Behinderung möglich, sofern sie ein geeignetes Fahrzeug haben. Und wenn nicht? Das Busshuttle könne kleine Rollstühle transportieren, erläutert Dittrich. Oder Besucher mit Handicap melden sich zuvor an. Vielleicht wären auch Cebeef-Busse einsatzfähig, wenn sie auf dem Schlossvorplatz wenden können, wirft Manger ein. Demnächst soll zumindest schon mal darüber gesprochen werden.
Mannheimer Morgen am 24.06.2015
Mit Rollator zum Freilufttraining unter Bäumen
Seniorenrat: Im Ebertpark entsteht ein neuer Bewegungsparcours / Moderne Geräte sollen Fitness für alle bringen
Es ist so etwas wie ein Fitnessstudio unter freiem Himmel: Fünf wetterfeste Geräte aus Edelstahl laden im Ebertpark in Ludwigshafen in Kürze zum Gesundheitssport ein. Der Parcours geht auf eine Initiative des Seniorenrates zurück, der ein ähnliches Projekt bereits 2012 am Rheinufer Süd verwirklicht hat.
Auf knapp 300.000 Euro beziffert Birgitta Scheib, die zweite Vorsitzende des Seniorenrates, die Kosten für das Projekt. Spenden und ein Benefizkonzert der städtischen Musikschule sowie Versteigerung der Kunstkuh Bella spülten mehrere Tausend Euro in die Projektkasse. „Wir freuen uns sehr darüber, dass ist eine Aufwertung für den Park“, sagt Constanze Kraus, Geschäftsführerin des Förderkreises Ebertpark, der sich ebenfalls mit einem kleinen Beitrag an der Finanzierung beteiligt hat. „Das ist ein wunderbarer Platz hier“, schwärmt sie und hebt die Lage unter Bäumen hervor: „Da kann man sich auch bei starkem Sonnenschein bewegen.“ Sie selbst hat die Geräte am Rheinufer schon ausprobiert. Besonders mag sie den „Walker“, bei dem man beide Füße auf bewegliche Schalen stellt: „Das ist fast wie Schweben beim Laufen.“ Das Besondere an den Geräten ist laut Scheib, dass sie für Erwachsene konzipiert und ausgesprochen seniorenfreundlich sind. „Das nutzen sogar Menschen, die im Rollator kommen“, berichtet sie. Wie gut sich körperliche Betätigung auf die Gesundheit auswirkt, weiß Birgitta Scheib übrigens aus eigener langjähriger Erfahrung. Als Übungsleiterin für Gesundheitssport beim Eisenbahner-Sportverein lautet ihr Credo: „Bewegung hält fit.“ Sie selbst nutzt neben dem Lauftrainer das Rudergerät am liebsten. Warum? – „Vielleicht, weil ich als Kind immer davon geträumt habe, rudern zu gehen.“ Alles in allem jedenfalls seien die beiden Parcours „eine Erfolgsstory am Rhein“.

Möglicherweise sind die Geräte nach dem Spatenstich vom Montag schon bis Ende der Woche benutzbar. Eine erste Aktion ist für den 18. Juli geplant. Dann gibt der Seniorenrat beim „Sommer im Park“ Anleitungen zum Training mit Armen, Beinen, Rücken und dem ganzen Körper. Unterdessen hat Scheib schon das nächste Ziel vor Augen. „Mein Traum ist ein „Fahrrad“,“ verrät sie und wird nicht müde, auch für dieses Fitnessgerät zu trommeln.
Die Rheinpfalz am 19.06.2015
Wohnqualität kostet
Elf Unternehmen planen in der Initiative „Urban Plus“ Sanierungen gemeinsam
Demografischer Wandel, energetische und barrierefreie Sanierung oder Konversion – die Probleme der Wohnungsunternehmen in der Metropolregion und auch darüber hinaus sind ähnlich gelagert. Deshalb haben sich elf Firmen zur Initiative „Urban Plus“ zusammengeschlossen. Seit zehn Jahren ist der Gesprächskreis damit zentraler Baustein und Ansprechspartner der Metropolregion Rhein-Neckar zum Thema „Wohnen“.
Die Rheinpfalz am 02.06.2015
Barrierefreie Unterkünfte geplant
Kreiswohnungsverband strebt Neubauten in Mutterstadt und Schifferstadt an – Vergangenes Jahr 2,9 Millionen Euro investiert
Ludwigshafen. Wenn alles funktioniert wie geplant,  nimmt der Wohnungsverband des Rhein-Pfalz-Kreises noch dieses Jahr zwei Neubauprojekte in Angriff: In Mutterstadt und Schifferstadt. Darüber hat Geschäftsführerin Rosemarie Heltewig gestern die Mitglieder der Verbandversammlung informiert.

Demnach besteht in der Mutterstadter Bleichstraße 4 die Möglichkeit, ein Gebäude mit acht barrierefreien Wohnungen zubauen.
Gewerbeverein Oggersheim Handel-Handwerk-Gewerbe am 06.05.2015
Treppenlift im Rathaus funktionert oft nicht
Der Treppenlift und kein Ende: Das lange versprochene Gerät ist vor einigen Monaten endlich im Rathaus montiert worden. „Jetzt warten wir noch auf die Restarbeiten und die Einweisung zur Bedienung des Lifts“, sagte Ortsvorsteherin Baur (SPD) beim Neujahrsempfang. Das ist wohl mittlerweile passiert – aber gehen, gehen tut er nicht richtig, der Lift – jedenfalls nicht, wenn er bestimmte Lasten transportieren soll.

Die Sparkasse Vorderpfalz hat das Gerät anlässlich ihres 125. Jubiläums mit 12.500 Euro gesponsert. Geliefert wurde es bereits im Sommer des vergangenen Jahres. Auf die Montage hofften Barbara Baur und das Rathaus-Team zunächst jedoch vergeblich. Die Stadt suchte und suchte ein Ingenieursbüro, das die Statik wie vorgeschrieben prüfte. Auch das ist schließlich geglückt. Jetzt gilt es wieder zu warten, bis der Lift alle Lasten auf Anhieb trägt. Darauf freut sich sicher auch Tobias Amend, der dieser Tage zunächst vergeblich versucht hat, mit seinem Rollstuhl per Lift vom Erdgeschoss in den ersten Stock zu gelangen.
Die Rheinpfalz am 21.04.2015
Es gibt noch keinen Zeitplan
Barrierefreier Umbau der Haltestellen erfolgt Schrittweise – Bauausschuss debattiert Gesetzeslage
In seiner gestrigen Sitzung hat sich der Bau- und Grundstücksausschuss unter anderem mit den Sanierungsplänen für die Kindertagesstätte Löwenzahn in der Gartenstadt sowie dem Ausbau der Rheinpromenade im Baugebiet Rheinufer Süd befasst. Außerdem äußerte sich die Verwaltung zum Stand des barrierefreien Ausbaus der Haltestellen im öffentlichen Personennahverkehr.
Die Freie Wählergruppe (FWG) hatte eine Anfrage gestellt, in der sie auf eine 2013 in Kraft getretene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes verwies. Nach Auffassung der FWG geht aus dem neuen Gesetz hervor, dass bis 2022 eine vollständig barrierefreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs erreicht werden soll. In ihrer Stellungnahme wies die Stadtverwaltung diese Interpretation jedoch zurück: „Nach derzeitiger Auslegung geht es lediglich darum, bis 2022 Überlegungen anzustellen, wie eine vollständige Barrierefreiheit erreicht werden kann.

In Ludwigshafen seien derzeit 39 Prozent der Bushaltestellenkanten nicht barrierefrei, für 14 Prozent gebe es jedoch bereits „Planungen beziehungsweise Umbauabsichten“. Im Bereich der Straßenbahnen seien von 101 Haltestellen aktuell noch 14 Prozent nicht barrierefrei zugänglich. Aufgrund der städtischen Haushaltssituation und der Tatsache, dass den Städten für Umbauten zur Barrierefreiheit „keine finanziellen Mittel seitens des Gesetzgebers“ zustünden, könnten diese Vorhaben jedoch „nur stufenweise und auf mehrere Jahre gestreckt“ verwirklicht werden. Einen konkreten Zeitplan gebe es derzeit noch nicht.

Einstimmig beschloss der Ausschuss die Sanierung des Bestandsgebäudes der Kindertagesstätte Löwenzahn. Unter anderem stehen die Punkte Brandschutz, Barrierefreiheit, Unfallverhütung und Schallschutz auf dem Plan.
Die Rheinpfalz am 17.04.2015
Behindertenbeirat - "Demenz eine große Zukunftsaufgabe"
Bei der gestrigen Sitzung des Beirats für Menschen mit Behinderung ist Demenz einer der zentralen Punkte gewesen: die Bedeutung der Krankheit für die Gesellschaft, der Umgang damit und Strategien für die Zukunft wurden diskutiert.

Wenn vom Thema „Inklusion“ die Rede ist, betrifft das nicht nur Menschen mit Behinderungen, die jeder sofort im Kopf hat: Rollstuhlfahrer, Gehörlose oder Down-Syndrom-Betroffene beispielsweise. Die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2008 gelten auch für Personen mit einer Demenzerkrankung. Das stellte der Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz, Walter-Rudolf Lehmann, in der Sitzung gleich zu Beginn seines Vortrags klar. Diese Menschen seien bislang noch weit davon entfernt, in der Mitte der Gesellschaft zu leben.
Ein weiteres Thema war der Internet-Auftritt des Beirates. Der soll künftig einen Stadtplan umfassen, auf dem all jene Stellen markiert sind, die für Menschen mit Behinderungen problematisch oder besonders sicher sind. Beiratsmitglied Richard Wagner informierte darüber, dass es sehr schwierig sei, all diese Stellen ohne Hilfe ausfindig zu machen. Er will nun an die Ortsvorsteher der Stadtteile herantreten und sie darum bitten, ihm entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen.
Die Rheinpfalz am 15.04.2015
Inklusion: Lehrer sollen besser vorbereitet werden
Seit August haben in Rheinland-Pfalz Eltern behinderter Kinder die uneingeschränkte Wahl, ob sie ihre Sprösslinge in eine Förderschule oder in eine sogenannte Schwerpunktschule zum Unterricht zusammen mit nichtbehinderten Kindern schicken wollen. Jetzt soll die Aus- und Fortbildung der Lehrer auf diese Inklusion ausgerichtet werden.

Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Ministerrat gestern auf den Weg gebracht. Nach Darstellung des Bildungsministeriums sieht der Entwurf vor, dass künftig alle angehenden Lehrkräfte Grundwissen über die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nichtbehinderten Kindern erwerben müssen. Von den beiden Orientierungspraktika am Beginn des Lehrerstudiums muss eines in einer Schwerpunktschule absolviert werden. Im Vorbereitungsdienst am Beginn der Lehrerlaufbahn muss der inklusive Unterricht ebenso geübt werden. Das Thema soll zudem künftig breiten Raum bei der Fortbildung aller Lehrkräfte einnehmen. Voraussichtlich nach der Sommerpause wird der Landtag über den Gesetzentwurf entscheiden.
Die Rheinpfalz am 08.04.2015
Bauhausstil kommt gut an
Häuser und Wohnungen in der „Neuen Mitte Pfingstweide“ stoßen auf großes Interesse – Bauarbeiten bis Mitte 2016
In der „Neuen Mitte“ im Stadtteil Pfingstweide sind die Bauarbeiten seit dem offiziellen Spatenstich Ende Oktober 2013 gut vorangeschritten. Die ersten Reihenhäuser wurden bereits bezogen und bis Mitte 2016 soll das Projekt der Speyerer Dorsch und Kobler Wohnbau GmbH (D&K) abgeschlossen sein.

Die barrierefreien Eigentumswohnungen zögen mehr ältere Menschen jenseits der 50 Jahre an.
Die Rheinpfalz am 07.04.2015
„Nicht streicheln. Ich arbeite!“
Was Leser ärgert: Irgmgard Tronnier fordert mehr Unterstützung für Blinde
Belegte Behindertensitzplätze in der Straßenbahn, unaufmerksame Passanten, die ihren Blindenhund „Zora“ abdrängen oder sanierungsbedürftige Gehwege mit gefährlichen Stolperfallen: Die Ludwigshafenerin Irmgard Tronnier ist von Geburt an Blind und seit über dreißig Jahren in ständiger Begleitung eines Führhundes unterwegs. Sie kennt die Probleme und Unannehmlichkeiten, die sich daraus ergeben. Daran gewöhnen kann sie sich nicht.

Die Leute nehmen einfach zu wenig Rücksicht. Meine Hündin „Zora“ wird ständig und ungefragt gestreichelt und angefasst. Dabei muss sie sich doch so konzentrieren, um immer alles für uns beide im Blick zu behalten“, berichtet die 80jährige Rentnerin verärgert.
Spiegel Nr. 15 am 04.04.2015
Front gegen Schäuble
Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele (SPD), wirft Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den Bruch des Koalitionsvertrags vor. Union und SPD hatten darin vereinbart, die Kommunen jährlich mit fünf Milliarden Euro zu unterstützen, wenn sie sich mit dem Bund auf ein neues Gesetz für Menschen mit Behinderungen einigten. Die Regierung wollte damit bundesweit einheitliche Bedingungen für Behinderte schaffen. Doch Finanzminister Schäuble wird den Kommunen das Geld bereits jetzt zukommen lassen, ohne dass ein Gesetzentwurf vorliegt. Eine offizielle Begründung dafür gibt es nicht. Die Behindertenbeauftragte Bentele ist alarmiert: „Man verschiebt das Problem nur auf zukünftige Jahre“, mahnt sie. Die Zahl der betroffenen Menschen steigt, die Ausgaben der Kommunen wachsen ebenso. Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD), die für das Gesetz zuständig ist, sei entrüstet gewesen, als sie von Schäubles Entscheidung erfahren habe, heißt es in Berlin. Ihr fehlt nun das wichtigste Druckmittel gegenüber den Ländern und Kommunen, sich mit dem Bund auf einheitliche Standards zu einigen.
Die Rheinpfalz am 02.04.2015
Qualifizierung für Behinderte
Berufszertifikate für Werkstattbeschäftigte sollen Chancen auf Arbeitsplatz steigern
Erstmals haben 100 Werkstattbeschäftigte aus dem Arbeitsbereich der Betriebsstätten Oggersheim und Schifferstadt der Ludwigshafener Werkstätten Berufsbildungs-Zertifikate erhalten. Dies war in der Vergangenheit den Absolventen des Berufsbildungsbereichs vorbehalten.

Das Zertifikat soll die Chancen der Menschen mit Beeinträchtigungen auf einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern und auch eine Orientierung für den Arbeitsbereich in der Werkstatt bieten.
Die Rheinpfalz am 01.04.2015
30 Sekunden ohne Krankheit
Sebastian Sommer spielt die Hauptrolle im Kinospot der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
Berg. In Sebastian Sommers Kalender stehen ungewöhnliche Termine für einen Achtjährigen. Zwischen Basketballtraining und Keyboard-Stunden trifft er sich mit Fernsehteams und lädt Journalisten zu sich nach Berg im Rhein-Lahn-Kreis ein. Alle wollen mit ihm reden. Schließlich ist der muskelkranke Junge deutschlandweit auf Kinoleinwänden zu sehen.

Nach einem Krankheitsschub vor einem Jahr ist Sebastian nur noch im Rolli unterwegs.

DGM Kinospot

Die Rheinpfalz am 31.03.2015
Zu wenig Jobs für Behinderte
Landesbeauftragter Matthias Rösch gestern in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis unterwegs – Sprechstunde gute besuch
Die Gleichberechtigung, Teilhabe und Selbstbestimmung von und für Menschen mit Behinderungen liegen ihm am Herzen: Gestern hat Matthias Rösch, der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, eine Bürgersprechstunde in Ludwigshafen abgehalten.
An dieser Stelle kommt Hans-Joachim Weinmann, Behindertenbeauftragter der Stadt Ludwigshafen, ins Spiel, der Matthias Rösch gestern bei seinem Besuch in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis begleitet hat. Gleich mehrere Anliegen von Röschs Besuchern sind auf Weinmanns Schreibtisch gelandet, und werden jetzt von ihm bearbeitet.
Die Rheinpfalz am 31.03.2015
Blitzlichter in der Dunkelheit
Echoortung kann blinden Menschen bei der Orientierung helfen – Signale werden im Sehzentrum des Gehirns verarbeitet
Der blinde Kalifornier Daniel Kish orientiert sich mithilfe des Echos von Klickgeräuschen, die er mit der Zunge erzeugt. Obwohl sie blinden Menschen mehr Autonomie verleihe, werde die sogenannte Echolokalisation nur in wenigen Ländern systematisch gelehrt, sagen Experten – und empfehlen das frühzeitige Erlernen der Methode
Die Rheinpfalz am 26.03.2015
„Es gibt immer noch Barrieren“
Interview: Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange Behinderter, zu seiner Sprechstunde am Montag in Ludwigshafen
Die Rheinpfalz am 18.03.2015
2,3 Millionen Euro für neue Busse
Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft kauft acht neue Fahrzeuge – In Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen unterwegs
MANNHEIM. Die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) hat die neuen „Stars“ ihrer Busflotte vorgestellt: Für rund 2,3 Millionen Euro hat das Unternehmen acht neue Niederflurbusse angeschafft. Seit dieser Woche sind sie auf den Straßen von Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen unterwegs.

Es sind zwei Abstellflächen für Rollstühle und Kinderwagen vorgesehen.
„Moderne und komfortable Fahrzeuge tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Kunden in den Fahrzeugen wohl fühlen. Unseren Fahrgästen bieten die neuen Busse deutlich mehr Fahrkomfort und Barrierefreiheit“, sagt Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der RNV.

So weisen die neuen Busse, die gegenüber den Vorgängern an der geschwungenen Linie der Seitenscheiben zu erkennen sind, deutlich mehr Freiflächen für Kinderwagen und Rollstühle auf. Das Niederflur-Konzept erleichtert den Einstieg. Dazu gibt es eine ausziehbare Rampe für Rollstuhlfahrer.
Die Rheinpfalz am 12.03.2015
Mit quietschenden Reifen - Zehn Ludwigshafener Schulen machen beim elften Wettkampf „Sport im Rolli“ in der Eberthalle mit
Die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) hat zum elften Mal den Wettkampf „Sport im Rolli“ in der Eberthalle organisiert. Beim gestrigen Sportfest sind nichtbehinderte Schüler der achten Klassen in den Disziplinen Basketball, Mannschafts- und Einzelsprint gegeneinander angetreten. Am Ende des Tages gab’s einen Pokal für die Sieger.

Das Besondere: Die Spieler sitzen im Rollstuhl. Bei „Sport im Rolli“ spielen nichtbehinderte Schüler der achten Klassen im Rollstuhl Basketball oder fahren kurze Sprints gegeneinander. „Das Sportfest soll den Schülern nahebringen, was es heißt, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein“, erklärt IBF-Vorsitzender Arno Taglieber. In diesem Jahr haben rund 200 Schüler von zehn Ludwigshafener Schulen an dem Wettkampf teilgenommen. Die Sportrollstühle hat der Verein Rollstuhl-Sport-Gemeinschaft Ludwigshafen zur Verfügung gestellt. Die IBF bringt die Rollstühle vorher für eine Übungsstunde in die Klassen. So können die Schüler den Rollstuhl schon mal ausprobieren und lernen, Kurven zu fahren.
Der Mannheimer Morgen am 12.03.2015
Im Rollstuhl angenähert
Schule: Nicht-behinderte Schüler spielen Basketball und tragen Rennen aus / Ziel: Leben mit Behinderung nachfühlen können
Die Stimmung in der Eberthalle brodelt: „WHG! WHG!“, rufen die Fans des Basketball-Teams, das für das Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium antritt. Als die Mannschaft den Ball zum 2:1 im Korb versenkt, ist das Spiel gewonnen. Unter tosendem Jubel der Mitschüler verlassen die Sieger lächelnd das Feld.
Das Besondere bei diesem Basketball-Spiel: Alle sitzen im Rollstuhl, obwohl die jungen Leute nicht behindert sind. Zum elften Mal hat die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde e.V. (IBF) die achten Klassen der Ludwigshafener Schulen zu „Sport im Rolli“ in die Friedrich-Ebert-Halle eingeladen.

Im Sitzen den Korb treffen

Organisator Aprill erhofft sich, dass die Schüler durch den Sport im Rolli sensibilisiert werden und sich später für die Bedürfnisse Behinderter einsetzen, und etwa „im Berufsleben auf Barrierefreiheit hinwirken“.
Die Rheinpfalz am 10.03.2015
Behinderte: Kritik an deutscher Politik
Berlin (dpa). Deutschland verfehlt wesentliche Ziele der Vereinten Nationen bei der Eingliederung von Behinderten. Zu dieser Einschätzung kommt die nationale Monitoring-Stelle zur UN-Konvention von Behindertenrechten.

Die Experten kritisierten gestern Bund und Länder, weil diese an gesonderten Einrichtungen für Behinderte festhalten – etwa bei Bildung, Wohnen und Arbeit. „Solche Doppelstrukturen bergen (…) die Gefahr von Ausgrenzung und Benachteiligung“, heißt es in einem Bericht. Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland etwa 7,5 Millionen Schwerbehinderte. Die Bundesrepublik hat sich verpflichtet, die 2006 von der UN verabschiedete Konvention umzusetzen. Daraus leitet sich zum Beispiel ab, dass behinderte Menschen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen sein dürfen. Genau bei diesem Thema hat Deutschland nach Darstellung der Prüfer aber großen Nachholbedarf.
Die Rheinpfalz am 08.03.2015
Es ist warm
Die taubblinde Schriftstellerin Helen Keller hat den behinderten Menschen ein Gesicht gegeben und eine Stimme verschafft in der Gesellschaft. Für ihr eigenes Glück reichte es aber nicht. So weit war die Welt noch nicht.

Ich bin blind, aber ich sehe; ich bin taub, aber ich höre. Als sie diesen Satz kurz vor ihrem Tod sagte, konnte Helen Keller zufrieden auf ihr Leben zurückblicken. Sie hatte viel bewegt: Trotz ihrer Behinderung wurde sie gehört und trug ein großes Stück dazu bei, dass Menschen mit Behinderung nicht mehr so einfach beiseitegeschoben wurden in der Gesellschaft.
Als das Fieber bei der Eineinhalbjährigen abklingt, kann sie nicht mehr sehen und nicht mehr hören.

Als man sie fragt, ob sie die Augen nachts schließe, sagt sie: „Ich bin nie wachgeblieben, um es zu überprüfen.“
Die Rheinpfalz am 16.02.2015
„Schade um die Haltestelle unterm Rathaus“
Bürger informieren sich über neue Stadtstraße und Projekt City West – Viele Fragen zum Verkehr und der neuen Stadtbahnführung
Mit Plänen, Modellen und Animationen haben die Stadtplaner am Samstag ihre Vorstellungen von der neuen Stadtstraße als Ersatz für die marode Hochstraße Nord vorgestellt. Zu der Informationsveranstaltung im Rhein-Center kamen am Samstag einige Bürger.
„Fragen zum Verkehrsfluss, zur überirdischen Straßenbahn und den Umgestaltungen am Rathaus-Center standen im Mittelpunkt, wenn die Architekten Anke Janker und Thomas Lappe oder Koordinatorin Helga Hofmann mit den Bürgern ins Gespräch kamen. Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) nutzte seinen Besuch, um am Computer die Stadtstraße schon einmal virtuell entlang zu fahren. „Mich interessiert die Straßenführung am Nordkopf der Brücke. Auf den Plänen, die hier aushängen, wird es klarer“, sagte Rentner Holger Frank, der aus Mundenheim ins Info-Zentrum der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Ludwigshafen (WEG) am Ludwigsplatz gekommen war. „Knackpunkt aus meiner Sicht ist der Würfelbunker, aber wenn man den abreißen kann, ist das kein Problem“, meinte er.

Den ehemaligen Eisenbahner Rüdiger Marzahn interessierte vor allem die Neuordnung des Schienenverkehrs und die Umgebung um das Rathaus-Center. „Ich habe gehört, dass die Straßenbahnunterführungen zurückgebaut, also zugeschüttet werden sollen. Das finde ich schade, weil gerade der Tunnel und die Station unter dem Center eine gute Lösung ist.“ Für Marzahn ist es wichtig, sich als Bürger vorab zu informieren. „Bei Gesamtkosten von über 280 Millionen Euro macht man sich schon seine Gedanken.“ Sein Fazit nach dem Besuch fiel zwiespältig aus: „Es sind noch längst nicht alle Fragen geklärt, aber ich habe ein bisschen mehr erfahren.“ Das gilt auch für Coma Kaplan, den ehemaligen Vorsitzenden des Moschee-Vereins in der Krummlachstraße. „Ich wollte sehen, in wie weit unser Grundstück vom Projekt betroffen ist. Zu 99 Prozent hat das aber keine Auswirkungen“, war er beruhigt. Zur Sicherheit nahm er sich einen ganzen Stoß Broschüren mit, die er in seiner muslimischen Gemeinde verteilen wird, um die Mitglieder zu informieren. Karin Börschinger aus Süd interessierte sich ebenfalls für die Straßenbahnführung, aber auch die Begrünung und weitere Verkehrsführung. „Ich fahre eben oft mit der Straßenbahn“, erklärte sie.

„Man muss erst die Pläne vorstellen, damit man eine Grundlage für die Diskussion hat“, sagte Architektin Anke Janker. Bis zur Stadtratssitzung am 23.März können die Bürger sich weiter informieren und ihre Anregungen im Netz auf ludwigshafen-diskutiert.de einbringen.
Die Rheinpfalz am 03.01.2015
Hifle für die Flüchtlinge aus Kobane
Ludwigshafener Initiative backt Waffeln im Rathaus-Center - Erlös geht an Medico International
Ludwigshafener Vereine und Institutionen haben sich vor einigen Wochen zur Initiative "Ludwigshafener Hilfe für Flüchtlinge aus Kobane" zusammengeschlossen. Am Montag und Dienstag, 5. und 6. Januar, backen Freiwillige Waffeln und Gözleme im Rathaus-Center.

Der Erlös geht an die Hilfsorganisation Medico International

"Die Waffelback-Aktion der Interessengebeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) im Rathaus-Center hat Tradition."
"... [Die] IBF war sofort einverstanden, eine gemeinsame Backaktion zu starten..."

Die Rheinpfalz am 27.11.2014
Selbstbestimmter Leben
Interview: Corina Zolle informiert in Bobenheim-Roxheim über persönliche Assistenz für Behinderte
Interview: Natalie Sudermann
Das Interview im Wortlaut
Die Rheinpfalz am 19.11.2014
Mehr Zeit für die Häusliche Pflege
Für Arbeitnehmer soll es einfacher werden, ihren Job und die Pflege eines Angehörigen zu verbinden.
Der Bundestag beschloss gestern die bezahlte zehntägige Pflege-Auszeit sowie Rechtsansprüche auf Job-Pausen.
Die Rheinpfalz am 19.11.2014
Melm: 20 barrierefreie Wohnungen für Senioren
Spatenstich für Neubau - Vier Millionen Euro investiert
Im Neubaugebiet Melm ist gestern der erste Spatenstich für das Wohnhaus für "Integriertes Betreutes Wohnen" erfolgt. Ein Privatunternehmen investiert rund vier Millionenen Euro am Albert-Haueisen-Ring, wo 20 barrierefreie Wohnungen für Senioren entstehen. Die pflegerische Betreuung übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK)
Die Rheinpfalz am 19.11.2014
Heller, Grüner und Barrierefrei
Ende Juli haben die Verschönerungsarbeiten am Theaterplatz begonnen. Mittlerweile sind erste Veränderungen deutlich zu sehen und es wird weiter fleißig geschafft. Angang 2015 soll das Projekt abgeschlossen werden - terminlich und preislich genau nach Plan
Die Rheinpfalz am 18.11.2014
Die eigenen vier Wände
Zwei Ludwigshafener Stiftungen stellen Wohnraum für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Menschen mit Beeinträchtigungen benötigen häufig besondere Wohnangebote. Zwei Ludwigshafener Stiftungen stellen solche Spezialimmobilien zur Verfügung und sichern deren Bestand: die Stiftung der Lebenshilfe und die Stiftung zur Unterstützung psychisch Behinderter in der Pfalz.
Die Rheinpfalz am 02.11.2014
Blinder Fleck
Darf ein blindes Paar ein blindes Kind adoptieren?
Ein Österreicher kämpft sich dafür durch die Instanzen und will bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Ein Fall, den es auch in Deutschland noch nie gab.
  • Ein Blinder als vereidigter Sachverständiger für Architektur - klingt seltsam, ist aber wahr.
  • "Was glauben denn die Leute? Nur weil man blind ist, ist man zu blöd für alles."
  • Eine Behörde drückt sich vor einem Bescheid, die Gerichte spielen Pingpong - und die Zeit verrinnt.

Die Rheinpfalz am 22.10.2014
Warten auf Treppenlift
Oggersheim: Ortsvorsteherin Baur kritisiert Baudezernat
Um die Montage eines Treppenlifts für das Oggersheimer Rathaus am Schillerplatz ist Streit entbrannt. Ortsvorsteherin Barbara Baur (SPD) kritisiert, das der Lift bereits vor zehn Wochen geliefert, aber noch immer nicht montiert wurde. Das Baudezernat weist hingegen darauf hin, dass noch nicht alle Vorarbeiten abgeschlossen seien.
Die Rheinpfalz am 22.10.2014
Fünf Jahre Gefängnis für Pistorius
Ehemaliger Sprintstrar Oscar Pistorius kann auf eine rasche Entlassung in Hausarrest hoffen
Pretoria. Südafrikas Sprintstar Oscar Pistorius ist wegen der tödlichen Schüsse auf seine Freundin Reeva Steenkamp zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der 27-Jährige habe grob fahrlässig gehandelt, befand Richterin Thokozile Masipa gestern. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Wochen Zeit, Berufung einzulegen
Die Rheinpfalz am 15.09.2014
Auf dem Weg zur Inklusion
Oggersheim: Menschen mit und ohne Behinderung besuchen den Aktionstag "Ganz normal anders" auf der Comeniusstraße
Menschen mit und ohne Behinderung haben am vergangenen Sonntag auf der Comeniusstraße in Oggersheim gefeiert. Mehr als 100 Helfer machten den Aktionstag "Ganz normal anders" für die Besucher zu einem Erlebnis.
Die Rheinpfalz am 15.09.2014
Toiletten: Laubisch für neue Abgaben
(…)
Die Rheinpfalz am 12.09.2014
Oscar Pistorius ist kein Mörder
Kein Mord und kein Totschlag
Im Prozess um den Tod seiner Freundin ist Oscar Pistorius von den schwerwiegendsten Vorwürfen freigesprochen worden. Die Anklage habe nicht zweifelsfrei beweisen können, dass der 27-jährige südafrikanische Srpintstar das Model Reeva Steenkamp im Streit getötet habe, sagte Richterin Thokozile Masipa gestern in Pretoria. Das Urteil ergeht voraussichtlich heute.
Die Rheinpfalz am 11.09.2014
Endspurt im Pistorius-Prozess
Richterin Thokazile Masipa urteilt über den 27-jährigen Behindertensportler
Rund 19 Monate nach den tödlichen Schüssen auf seine Lebensgefährtin Reeva Steenkamp geht der Prozess gegen den international bekannten Behindertensportler zu Ende. Heue oder morgen soll im Gericht der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria das Urteil verkündet werden. Dam 27-jährigen drohen bis zu 25 Jahren Haft.
Die Rheinpfalz am 05.09.2014
Tarzan im Rollstuhl
Deutsche Waldseilparks bieten auch Routen für Menschen mit Handicap
Schwarzenbruch bei Nürnberg, Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg). Mit dem Rollstuhl durch die Luft schweben: Was unglaublich klingt, ist in zwei deutschen Waldseilparks möglich. Mit Hilfe speziell ausgebildeter Trainer können sich auch Menschen mit Handicap in schwindelerregende Höhen wagen.
Die Rheinpfalz am 29.08.2014
Klitschko boxt am 15. November
Weltmeister Wladimir Klitschko (38) verteidigt seinen IBF-Titel gegen den Bulgaren Kubrat Pulew nach einer verletzungsbedingten Pause nun am 15. November in Hamburg.
Die Rheinpfalz am 25.08.2014
Raus aus den eigenen vier Wänden
Hans-Joachim Weinmann (69) ist seit Juli Behindertenbeauftragter der Stadt Ludwigshafen. Er vertritt die Interessen von 18.000 Behinderten und will sie motivieren, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Im Interview spricht er über seinen persönlichen Bezug zu dem Thema, Erfahrungen in der Innenstadt und seine Ziel.

Das Interview im Wortlaut
Die Rheinpfalz am 10.08.2014
"Barrieren machen hilflos"
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch nicht jeder kann schnell mal in Urlaub fahren. Rüdiger Leidner vom Verein Tourismus für Alle Deutschland sagt, dass eine lückenlose barrierfreie Reise von der Wohnung bis an den Urlaubsort so gut wie nicht möglich ist.
Die Rheinpfalz am 31.07.2014
DLV storniert Rehms EM-Fahrkarte
Leichtathletik: Paralympicsieger in Zürich nicht dabei - Messungen: Prothese bietet Vorteil
Frankfurt/Main. Paralympicsieger Markus Rehm darf nicht als erster Behinderter bei der Leichtathletik-EM in Zürich antreten. Diese Entscheidung gab der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) gestern bekannt. Der Verband nominierte 93 Athleten, darunter den Karlsruher Julian Howard anstelle von Markus Rehm und aus der Pfalz Weitspringer Christian Reif, Speerwerferin Chrsitin Hussong und Stabhochspringerin Lisa Ryzih.
Die Rheinpfalz am 18.07.2014
Kommunen lassen Land abblitzen
Noch keine Einigung im Tauziehen um Ausgleich für Kosten der Inklusion - Es wird weiter verhandelt
Mainz. Der streit zwischen der Landesregierung und den rheinland-pfäzlischen Städten und Landkreisen über die Kosten der Inklusion spitzt sich weiter zu.
Die Rheinpfalz am 16.05.2014
Zertifikat für Neugierige
Kinderzukunftsdiplom feiert fünften Geburtstag
Zum fünften Mal gibt es für neugierige Acht- bis Zwölfjährige das Ludwigshafener Kinderzukunftsdiplom. Unter dem Motto „Action, Spaß und Wissen“ stehen 47 Mitmachveranstaltungen auf dem Programm.

Neu dabei ist aber auch die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde Ludwigshafen e.V. (IBF). Mit der IBF gehen die Kinder auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderung machen sie eine Tour durch die Straßen Ludwigshafens und erfahren, wie es ist, einen Rollstuhl durch die Stadt zu schieben oder selbst darin geschoben zu werden.
Vor fünf Jahren hat die Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen (ILA) mit verschiedenen Kinder-, Jugend- und Kultureinrichtungen, Organisationen und Vereinen zum ersten Mal ein gemeinsames Programm auf die Beine gestellt, dass Kindern die Möglichkeit bietet, spielerisch Natur, Wissenschaft und ihre eigenen Interessen zu erforschen.
Die Rheinpfalz am 14.05.2014
Wo fängt Inklusion an?
Im Landtag Anhörung zum gemeinsamen Lernen: Umfang umstritten
Mainz. Die Inklusion, also die Unterrichtung möglichst vieler lernbeeinträchtigter Kinder zusammen mit anderen Kindern in einer Regelschule, ist gut und erstrebenswert. Darüber waren sich alle Verbandsvertreter und Fachleute in einer Anhörung gestern im Bildungsausschuss des Mainzer Landtags einig. Doch damit endete die Übereinstimmung.
Die Rheinpfalz am 10.04.2014
Krankheit der Tausend Gesichter
Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Für Patienten sehen die Prognosen heute dank neuer Medikamente immer besser aus – und den meisten von ihnen bleibt ein Leben im Rollstuhl erspart.
Die Rheinpfalz am 19.12.2013
„Der Wert eines Menschen lässt sich nicht berechnen“
Georg Fraberger führt seit seiner Geburt ein Leben ohne Arme und Beine – Über seine Erfahrungen hat der Wiener Psychologe ein Buch geschrieben.
Wie kann ein Mann ohne Arme und Beine im Leben glücklich sein? Der Österreicher Georg Fraberger weiß es: Er ist junger Vater und behandelt als Psychologe Patienten mit Depressionen. Über sein Leben hat er nun ein Buch geschrieben.

Georg Fraberger; „Ohne Leib, mit Seele“, Ecowin-Verlag, Salzburg, 184 Seiten, gebundene Ausgabe.
Die Rheinpfalz am 27.08.2012
„Es sind noch Baufehler von früher da“
Meinung am Montag: IBF-Vorsitzender Arno Taglieber zur Situation Behinderter in Ludwigshafen
Am 1. September feiert die Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) 40-jähriges Bestehen. Mit Arno Taglieber, 69, Vorsitzender und Gründungsmitglied, haben wir über die Situation behinderter Menschen in Ludwigshafen und IBF-Projekte gesprochen.

Das Interview im Wortlaut